Abruf / Rückruf

Unterricht für Hundehalter

Ziel des Unterrichtes ist es, dass der Hund zuverlässig zu seinem Menschen zurück kommt.

Häufig entwickelt sich eine Fehlkonditionierung des Rück- oder Abrufs bei Welpen und Junghunden dadurch, dass beispielsweise der Mensch seinen Vierbeiner abruft, wenn dieser sich gerade mit etwas Interessantem beschäftigt (Jogger, Hase, Hund, …). Kehrt der Hund dann zurück, findet meistens keine Interaktion statt (max. Futter und verbales Lob - extrinsisch) und so entsteht eine Verknüpfung des Rückrufs mit Entzug des Freilaufs und Langeweile. Der Hund wird sukzessive überlegen, ob es sich lohnt, dem Rückruf zu folgen oder sich z.B. für den Hasen zu entschieden. Um diese Variante zu erlernen, brauchen viele Hunde nur eine einzige vergleichbare Situation.

Im Unterricht wird dem Menschen vermittelt, wie er mit einfachen Mitteln ein artgerechtes Training aufbauen kann. Die Akzeptanz des Hundes gegenüber seinem Sozialpartner wird hierbei begründet auf dem aus hündischer Sicht sinnvollen Handeln des Menschen. Hierbei gibt es viele Varianten, um dem Hund zu vermitteln, dass das Ab- bzw. Rückrufsignal zu seinem persönlichen Vorteil ist (intrinsisch), z.B. das Apportieren eines Futterbeutels, das Starten einer Fährtensuche oder einer Hetzjagd

Es wird folgendes beachtet:

  • Entwicklungsstand des Hundes (Welpe bis Senior)
  • Ausbildungsstand des Teams (Anfänger / Fortgeschrittene)